Kunstagenda

Kunstagenda 2010

 
Das Kunstmuseum Liechtenstein ist heute international bekannt als jene öffentliche Sammlung mit dem umfangreichsten Bestand von Werken der Arte Povera, die zu den einflussreichsten Bewegungen für die internationale Kunst der vergangenen zwanzig Jahre gehört. Der Begriff „Arte Povera“ wurde 1967 offiziell von dem Kunstkritiker und Ausstellungsmacher Germano Celant ins Leben gerufen. Den Künstlern geht es dabei nicht um eine, wie noch immer häufig vermutet wird, „ärmliche“ Kunst, sondern um Kunst mit einfachen Mitteln. Die Herangehensweisen an die ästhetische Gestaltung sind dabei sehr unterschiedlich, gemeinsam ist ihnen aber die Auseinandersetzung mit der Welt als einem lebenden und lebendigen Organismus und mit der Rolle, die der Mensch in ihr einnehmen könnte und sollte. Aus diesem Impetus heraus ergeben und ergaben sich immer wieder Impulse, auch für die jüngeren Künstlerinnen und Künstler, weltweit bis in die heutige Zeit.

Das Kunstmuseum Liechtenstein hat bereits vor seiner Eröffnung gezielt wichtige Werke dieser Künstler erworben, so beispielsweise 1999 dank eines Sonderkredites des Liechtensteinischen Landtages anlässlich der Eröffnung des Museums im darauf folgenden Jahr. Seit dieser Zeit konnten die Bestände immer wieder verstärkt werden. Das Kunstmuseum setzt mit diesem Thema der Kunstagenda einen besonderen Akzent zu seinem 10-jährigen Bestehen und präsentiert im Sommer 2010 diesem herausragenden Phänomen der zeitgenössischen Kunst eine gross angelegte Ausstellung.
 
Cover Agenda 2010_Internet.jpg
 
zur italienischen Arte Povera
Benteli Verlag, 2009
ISBN 978-3-7165-1602-7
 
 
Preis: CHF 27.80
In den Einkaufswagen