Do 10. Mai 20:00  Filmclub im Kunstmuseum

Die Kinder des Geldes

von Daniella Marxer, FR/B/A 2002, 58’
 
Börsenturbulenzen, Firmenfusionen, überhöhte Managergehälter, Globalisierung und Krieg: Die Ereignisse, die unser Leben bestimmen, sind diejenigen, die sich in Milliarden- und Billionensummen formulieren lassen. Alle reden vom Geld. Und das Geld redet überall mit. Die Devise lautet „to make money“ – nicht Geld

verdienen, sondern Geld machen, und zwar mit jedem Mittel.
Die Kinder des Geldes spielt in Liechtenstein, einem international bekannten Finanzplatz. Was bedeutet hier Geld? Denn abseits der Skandale und Gerichtsuntersuchungen, dem äusseren Druck auf Liechtenstein, gibt es den inneren Druck, den das Geld verursacht und der die Menschen formt: „Du weisst, dass es mit unserem Geld nicht das Richtige auf sich hat. Du weisst es, tief in dir, fühlst dich schuldig, darum passt dir auch das Geheimnis um das Geld hier im Land, weil du es dann so genau doch nicht wissen musst. Aber für diese Betäubung zahlst du...“. (Stefan Sprenger)

Der Film wird gezeigt im Anschluss an die Veranstaltung Carte Blanche mit Daniella Marxer.