Sa 21. Juli 14:00 Sonderveranstaltung
SCHÖNE ZEITEN
Aktion für eine freie Anzahl an Akteuren mit akustischen Gitarren
C. Jendreiko, "Gottesrauschen", Foto: Daniel Kluge
Einmal einen ganzen Tag nur Gitarre spielen? Mitmachen!
Das Poolbar Festival und das Kunstmuseum Liechternstein suchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit akustischen Gitarren für die Aktion „SCHÖNE ZEITEN“ von Christian Jendreiko am Samstag, 21. Juli 2012.
Sie startet semioffiziell um 11 Uhr in Feldkirch beim Alten Hallenbad, führt ins Kunstmuseum Liechtenstein und endet am frühen Abend auf dem poolbar Festivalgelände.
In den Aktionen des Düsseldorfer Künstlers Christian Jendreiko spielen Musikinstrumente eine große Rolle. Instrumente sind für ihn Bewegungsmelder. Geräusch, Klang, Musik hören wir, weil sich etwas bewegt. Wir spüren auch, wie die Zeit vergeht. Sich damit über einen Tag zu beschäftigen, darin besteht die Einladung.
Wir suchen Leute jeden Alters, die eine „schöne Zeit“ mit ihrer Gitarre verbringen möchten. Vorkenntnisse im Gitarrenspiel sind nicht notwendig. Die Teilnahme ist freiwillig. Einfach eine Gitarre mitbringen. Der Ausflug endet am Abend auf dem Festival. Für Essen und Trinken ist gesorgt.
Christian Jendreiko zur Aktion „SCHÖNE ZEITEN“:
"Der Ausgangspunkt für meine Aktionen ist nicht ein Instrument, eine Klangfarbe, das Tonhöhenmaterial oder irgendeine Struktur. Mein Ausgangspunkt ist der Instrumentalist, der Spieler, der Mensch. Was er denkt, was er fühlt, was er erlebt, was er daraus macht, wenn er zum Instrument greift und welches Bild er dadurch von sich abgibt. Mit einem ganz bestimmten Instrument, in einer ganz bestimmten Situation, unter ganz bestimmten Bedingungen, mit einer ganz bestimmten Herangehensweise, die ich aus der Malerei entlehnt habe und bei der die Spielbewegung auf dem Musikinstrument kein musikalisches Motiv zum Gegenstand hat, das es zu verwirklichen gilt, sondern nur sich selbst.
Es geht um den Umgang mit einem Musikinstrument als körperliches Ereignis. Es geht um eine Form von Kunst, die der kreuzmodalen, intersensorischen Wahrnehmungsweise des Menschen gerecht wird. Es geht um die Pflicht zur schönen Geste. Aber was heißt das jetzt: schön? Im Grunde handelt es sich bei den Aktionen um Lebensentwürfe, die wir an einem oder an zwei Tagen gemeinsam ausprobieren.
Jede Aktion ist eine Untersuchung von ganz unmittelbaren Zusammenhängen zwischen Denken und Handeln, zwischen Hören und Sehen, unserem Verhältnis zueinander und zu den Dingen."
Die Aktionen von Christian Jendreiko (*1969, lebt in Düsseldorf) wurden in den letzten Jahren u.a. in Düsseldorf, Köln, München, San Francisco, Los Angeles, Bristol oder Birmingham in Kunstvereinen, Museen und Festivals realisiert.
In Kooperation mit dem poolbar Festival, Feldkirch und den ligita.
Das Poolbar Festival und das Kunstmuseum Liechternstein suchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit akustischen Gitarren für die Aktion „SCHÖNE ZEITEN“ von Christian Jendreiko am Samstag, 21. Juli 2012.
Sie startet semioffiziell um 11 Uhr in Feldkirch beim Alten Hallenbad, führt ins Kunstmuseum Liechtenstein und endet am frühen Abend auf dem poolbar Festivalgelände.
In den Aktionen des Düsseldorfer Künstlers Christian Jendreiko spielen Musikinstrumente eine große Rolle. Instrumente sind für ihn Bewegungsmelder. Geräusch, Klang, Musik hören wir, weil sich etwas bewegt. Wir spüren auch, wie die Zeit vergeht. Sich damit über einen Tag zu beschäftigen, darin besteht die Einladung.
Wir suchen Leute jeden Alters, die eine „schöne Zeit“ mit ihrer Gitarre verbringen möchten. Vorkenntnisse im Gitarrenspiel sind nicht notwendig. Die Teilnahme ist freiwillig. Einfach eine Gitarre mitbringen. Der Ausflug endet am Abend auf dem Festival. Für Essen und Trinken ist gesorgt.
Christian Jendreiko zur Aktion „SCHÖNE ZEITEN“:
"Der Ausgangspunkt für meine Aktionen ist nicht ein Instrument, eine Klangfarbe, das Tonhöhenmaterial oder irgendeine Struktur. Mein Ausgangspunkt ist der Instrumentalist, der Spieler, der Mensch. Was er denkt, was er fühlt, was er erlebt, was er daraus macht, wenn er zum Instrument greift und welches Bild er dadurch von sich abgibt. Mit einem ganz bestimmten Instrument, in einer ganz bestimmten Situation, unter ganz bestimmten Bedingungen, mit einer ganz bestimmten Herangehensweise, die ich aus der Malerei entlehnt habe und bei der die Spielbewegung auf dem Musikinstrument kein musikalisches Motiv zum Gegenstand hat, das es zu verwirklichen gilt, sondern nur sich selbst.
Es geht um den Umgang mit einem Musikinstrument als körperliches Ereignis. Es geht um eine Form von Kunst, die der kreuzmodalen, intersensorischen Wahrnehmungsweise des Menschen gerecht wird. Es geht um die Pflicht zur schönen Geste. Aber was heißt das jetzt: schön? Im Grunde handelt es sich bei den Aktionen um Lebensentwürfe, die wir an einem oder an zwei Tagen gemeinsam ausprobieren.
Jede Aktion ist eine Untersuchung von ganz unmittelbaren Zusammenhängen zwischen Denken und Handeln, zwischen Hören und Sehen, unserem Verhältnis zueinander und zu den Dingen."
Die Aktionen von Christian Jendreiko (*1969, lebt in Düsseldorf) wurden in den letzten Jahren u.a. in Düsseldorf, Köln, München, San Francisco, Los Angeles, Bristol oder Birmingham in Kunstvereinen, Museen und Festivals realisiert.
In Kooperation mit dem poolbar Festival, Feldkirch und den ligita.