21. März 2001 – 01. Dezember 2003

GÖTTER WANDELTEN EINST. Antiker Mythos im Spiegel alter Meister aus den Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein

Die Ausstellung «Götter wandelten einst ...»gibt einen Einblick in die Fülle antiker Mythen, die während Jahrhunderten ihren Widerhall in Werken der bildenden Kunst fanden.

Die Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein gehören zu den bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der Welt. Als ihr Begründer gilt Fürst Karl Eusebius (1611–1684), der ein Mäzen und leidenschaftlicher Sammler feinster Werke der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks war. Sein Sohn, Fürst Johann Adam Andreas I. (1657–1712), führte den Aufbau der Sammlung fort und erwarb neben vielen anderen Kunstwerken bedeutende Gemälde von Peter Paul Rubens, Anton van Dyck und anderer flämischer Meister, die wesentlich zum heutigen weltweiten Ruhm der Sammlung beitrugen.

Zur Sammlung gehören aber auch holländische Meister, darunter ein Gemälde Rembrandts, sowie ein umfangreicher Bestand italienischer Malerei aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Die Sammlung wird bis in die aktuelle Gegenwart hinein immer wieder durch Ankäufe von Werken aus der Zeit des ausgehenden Mittelalters bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ergänzt.

Die Fürsten von Liechtenstein haben im Verlauf ihrer nahezu 400-jährigen Sammeltätigkeit ein ausgeprägtes Interesse an solchen Werken gezeigt, die insbesondere ihrem gesellschaftlichen und kulturellen Repräsentationsbedürfnis entgegen gekommen sind. So ist im Verlauf der Jahrhunderte ein reichhaltiger Bestand an Kunstwerken zusammengetragen worden, in dem nicht nur klangvolle Namen von Malern und Bildhauern wie Rembrandt, Rubens, Jordaens, Batoni, Duquesnoy, Susini, Rauchmiller und Soldani vertreten sind, sondern zugleich auch die schönsten Geschichten der griechischen und römischen Antike erzählt werden.

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Vernissage
 Dienstag, 20. März 2001, 18 Uhr