Die offen bespielbare Installation von Mercedes Azpilicueta (geb. 1981 in La Plata, AR) lädt Kinder und Erwachsene zum Erkunden, Spielen und gemeinsamen Erfinden ein.
CaccHho CucchhA entfaltet sich als Resonanzraum, in dem durch Bewegung, Berührung und Interaktion leise Klänge und Rhythmen entstehen. «Cacho» bezeichnet ein unermessliches, übrig gebliebenes Stück Zeit. «Cucha» bedeutet Unterschlupf oder sicherer Ort. Im Zentrum der Installation verwebt ein grossformatiger Wandteppich zeitliche, geografische und inhaltliche Ebenen wie ein offenes Bilderbuch. Spielplattformen und räumliche Strukturen laden zum Mitmachen ein. Kostüme erzeugen Klänge und verändern die Art, sich zu bewegen. Als rasselnde Wurzeln, springende Seepocken, kratzende Zikaden und Regenschnecken komponieren Kinder und Erwachsene gemeinsam Geschichten, Gesten und Klänge.
CaccHho CucchhA ist mehr ist als nur eine Ausstellung. Es ist ein Konzept, ein flexibler Körper, ein Mittel, ein Werkzeug.
Mercedes Azpilicueta
Die Ausstellung wurde von de Appel in Amsterdam initiiert und in Koproduktion realisiert. Für das Kunstmuseum Liechtenstein wurde sie zudem für Kinder von 0 bis 4 Jahren weiterentwickelt und um zwei Werke von Ferdinand Nigg (1865–1949) ergänzt. Das bisherige Projekt kollabor. Kunst+Raum für kleine Kinder (von 0 bis 4 Jahren) wächst damit um Möglichkeiten für 4- bis 12-Jährige und eine neue künstlerische Herangehensweise.
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
Regelmässige Playshops laden zu Bewegung, Klang, freiem Spiel, zum Erfinden und Erzählen von Geschichten ein.
Die Ausstellung wandert im Anschluss weiter an die Temporary Gallery, Köln, sowie ans KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst, St. Pölten.
Unterstützt von der Hans Groeber-Stiftung und weiteren Förderpartner:innen.