Die Kunstwerke von der Moderne bis zur Gegenwart. Die immer neuen Dialoge mit ihnen. Die wechselnden Formate. Ihre Geschichten dahinter. Sie alle wollen dich treffen. In einem Haus mit ikonischer Architektur. Ausgerechnet in Vaduz. Oder gerade deswegen.
Das Kunstmuseum Liechtenstein ist das staatliche Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Ein offener Ort der Begegnung und des Austauschs, der Interdisziplinarität, Diversität, Nachhaltigkeit und Inklusion. Zwischen zwei Skulpturen. Auf der Treppe. Oder bei einem Kaffee.
Das Museum versteht sich als Vermittler und nimmt seine zentrale Aufgabe wahr, Kontakt herzustellen zwischen Kunst und Publikum: Die Angebote der Kunstvermittlung laden Kinder und Familien, Schulen und Erwachsene zum Mitmachen ein.
1967 erhielt der Staat Liechtenstein zehn Gemälde als Schenkung – der Anlass zur Gründung der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlung im Jahr darauf. Erster Konservator der Sammlung war der liechtensteinische Künstler, Kunsthistoriker und Politiker Georg Malin. Er legte früh den Sammlungsschwerpunkt auf internationale moderne und zeitgenössische Kunst.
Das Kunstmuseum Liechtenstein ist einer Gruppe privater Stifter:innen zu verdanken. Zusammen mit der Regierung des Fürstentums Liechtenstein und der Gemeinde Vaduz ermöglichten sie das moderne Museumsgebäude. Im August 2000 wurde der Bau als Millenniumsgeschenk dem Land Liechtenstein übergeben, das für den Betrieb und die Führung des Museums die öffentlich-rechtliche «Stiftung Kunstmuseum Liechtenstein» gründete. Die Eröffnung des Museums war am 11. November 2000, mit Gründungsdirektor Friedemann Malsch. Im Juli 2021 übernahm Letizia Ragaglia die Direktion, die sie mit Januar 2026 an Christiane Meyer-Stoll übergab.
Seit seiner Gründung verfolgt das Kunstmuseum Liechtenstein in seiner Sammel-, Forschungs- und Ausstellungstätigkeit das Ziel, neue Perspektiven aufzuzeigen, aktuelle Themen unserer Gesellschaft aufzugreifen und den Dialog zu fördern. Performative und prozessuale Elemente spielen dabei eine wichtige Rolle.
Das Kunstmuseum Liechtenstein liegt zentral in der Fussgängerzone von Vaduz, dem Hauptort Liechtensteins, nahe dem Rhein und der Schweizer Grenze. Entworfen vom renommierten Architektenteam Meinrad Morger & Heinrich Degelo mit Christian Kerez wurde es im November 2000 eröffnet.
Der dunkle Quader beeindruckt vor allem mit seiner Fassade: Sie besteht aus mit Russ- und Eisenoxid eingefärbtem Zement, schwarzem Basalt und eingearbeiteten Flusskieseln, die subtile Farbakzente setzen und auf die Landschaft des Rheintals Bezug nehmen. In einem aufwändigen Schleifverfahren entstand eine sanft spiegelnde, minimal gewellte Oberfläche, die optisch sowie haptisch reizvoll ist und der «Black Box» ihre charakteristische Wirkung verleiht.
Das markante Gebäude misst 60 Meter in der Länge, knapp 25 Meter in der Breite sowie 12 Meter in der Höhe und hat eine Ausstellungsfläche von 1'750 Quadratmetern.
«Für Vaduz sollte ein Museum entwickelt werden, das sich ins Stadtgefüge eingliedert, sich jedoch durch seinen monolithischen Baukörper, die Fassadengestaltung und die Materialisierung von den umliegenden Gebäuden unterscheidet.» –Morger Partner Architekten
Im Inneren ist die «Black Box» ein klar strukturierter «White Cube». Sechs Ausstellungssäle sind um zwei gegenläufige Treppen angeordnet: vier Oberlichtsäle im Obergeschoss sowie der Seitenlicht- und der Kunstlichtsaal im Erdgeschoss. Einzig der Seitenlichtsaal öffnet sich mit seiner breiten Fensterfront nach aussen. Seit 2023 beherbergt er das kollabor Kunst+Raum für kleine Kinder und wird zudem für Projekte, Vertiefungen und gemeinsame Erlebnisse genutzt.
Ein zentrales architektonisches Element ist die zwei Meter hohe Tageslichtdecke, die den Besucher:innen beim Rundgang verborgen bleibt. 2021 wurde das technisch komplexe Glasdach auf nachhaltige LED-Technik umgerüstet.
Seit 2015 befindet sich das Gebäude der Hilti Art Foundation direkt neben dem Kunstmuseum Liechtenstein. Die liechtensteinische Privatsammlung umfasst bedeutende Werke der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst. Entworfen von Morger + Dettli Architekten, Basel, bildet das kubische Gebäude aus geschliffenem weissen Beton zusammen mit dem Kunstmuseum ein prägnantes Ensemble. Beide Häuser sind baulich miteinander verbunden: Vom Eingangs- und Kassabereich führt eine Treppe direkt in die erste Ausstellungsebene der Hilti Art Foundation.
Der Stiftungsrat ist verantwortlich für die Oberleitung des Kunstmuseums und bestimmt über dessen grundlegende Ausrichtung. Er erlässt die Statuten, legt die Sammlungspolitik in Abstimmung mit der Museumsleitung fest und beschliesst über die Durchführung von Ausstellungen. Im Auftrag der Regierung wählt er die Direktorin oder den Direktor und beschliesst den jährlichen Voranschlag, die Jahresrechnung sowie den Jahresbericht.
Der Stiftungsrat besteht aus sieben Mitgliedern, die von der Regierung auf vier Jahre bestellt werden. Die Präsidentin oder der Präsident des Stiftungsrates wird von der Regierung bestimmt.
Die Ankaufskommission besteht aus international anerkannten Kunstsachverständigen. Den Vorsitz hat die Direktorin oder der Direktor des Kunstmuseums inne. Die Ankaufskommission wird vom Stiftungsrat in der Regel auf vier Jahre bestellt. Ihr obliegen insbesondere der Erwerb von Kunstwerken, die Empfehlung an den Stiftungsrat auf Tausch und Verkauf von Kunstwerken sowie die Entgegennahme von Leihgaben und Schenkungen.
Mitglieder der Ankaufskommission für die Amtsperiode 2024–2027 bzw. 2025–2028
Der Internationale Beirat setzt sich aus drei international anerkannten Sachverständigen aus dem Kunst- und Museumsbereich zusammen. Er wird vom Stiftungsrat in der Regel auf vier Jahre bestellt.
Aufgaben des Internationalen Beirats:
Mitglieder des Internationalen Beirats für die Amtsperiode 2025–2028
Statuten Stiftung Kunstmuseum LiechtensteinVerhaltenscodex zur KorruptionsbekämpfungOrganisationsreglement
Eignerstrategie Kunstmuseum LiechtensteinGesetz über die Stiftung Kunstmuseum Liechtenstein
Jahresbericht 2025Jahresbericht 2024Jahresbericht 2023Jahresbericht 2022Jahresbericht 2021Jahresbericht 2020Jahresbericht 2019Jahresbericht 2017Jahresbericht 2016Jahresbericht 2015
Kunst fördern. Kunst erleben.
Die «Stiftung Freunde des Kunstmuseum Liechtenstein» wurde 2006 zum Zweck der Förderung der Sammlungstätigkeit des Kunstmuseum Liechtenstein gegründet. Zu den Freunden gehören Privatpersonen und Unternehmen, die wichtige Botschafter für das Museum sind und mit ihrem finanziellen Engagement den Ankauf bedeutender Kunstwerke ermöglichen.
Mitglieder des Freundeskreises erleben Previews (Ausstellungsvorbesichtigungen im kleinsten Kreis), Views (Betrachtung und Diskussion ausgewählter Kunstwerke), erkunden das Museum hinter den Kulissen, tauschen sich mit der Direktion aus und nehmen an exklusiven Kunstreisen teil. Dabei geht es auch um einen inspirierenden Austausch unter Gleichgesinnten.
Zusammen mit engagierten Partner:innen, Institutionen und Kultureinrichtungen realisiert das Kunstmuseum Liechtenstein innovative Projekte und spannende Programme. Die besondere Lage in der Bodensee-Region, nahe der Schweiz, Österreich und Deutschland, ermöglicht grenzüberschreitende Kooperationen, die aussergewöhnliche Kunsterlebnisse schaffen, Menschen für zeitgenössische Kunst begeistern und das Renommee des Museums weiter ausbauen.
Cloud Castle ist eine innovative Plattform an einem imaginären Ort. Dieses schwebende «Luftschloss» steht sinnbildlich für die Idee eines prozessualen, immateriellen Raums, der es ermöglicht, Kunst in ihrer flüchtigsten und zugleich verbindlichsten Form zu erleben.
Als lebendiges Experimentierfeld bündelt Cloud Castle das Potenzial von vier Institutionen – dem Kunsthaus Bregenz, dem Bündner Kunstmuseum Chur, dem Kunstmuseum Liechtenstein und dem Kunstmuseum St.Gallen – und eröffnet einen Raum für Dialog und gemeinsame Projekte zeitgenössischer Kunst.
Den Cloud-Castle-Podcast gibt es auf allen gängigen Plattformen.
Das Kunstmuseum Liechtenstein ist Teil eines vielfältigen Kulturlebens. Entdecken Sie die Museen und Kulturhäuser im Land.
Christiane Meyer-Stoll
Direktorin
Johann Wucherer
Kaufmännischer Leiter, Stv. Direktor
Angela Prager
Frontoffice
+423 235 03 00
mail@kunstmuseum.li
Liliane Komminoth Vogt
Frontoffice
+423 235 03 00
mail@kunstmuseum.li
Susanne Kudorfer
Leitung Kunstvermittlung
+423 235 03 21
susanne.kudorfer@kunstmuseum.li
Simone Fiorillo, Beate Frommelt
Kunstvermittlung (Schwerpunkt Kinder und Familien, Schulen)
+423 235 03 23
kunstvermittlung@kunstmuseum.li
Elena Hohl
Kunstvermittlung (Schwerpunkt kollabor)
+423 235 03 23
elena.hohl@kunstmuseum.li
Barbara Wagner
Leitung Presse und Kommunikation
+41 78 236 34 84
barbara.wagner@kunstmuseum.li
Melanie Büchel
Kommunikation und Marketing
+423 235 03 17
melanie.buechel@kunstmuseum.li
Franziska Hilbe
Presse und Kommunikation
+423 235 03 17
franziska.hilbe@kunstmuseum.li
Otto Bonnen
Kurator
+423 235 03 14
otto.bonnen@kunstmuseum.li
Henrik Utermöhle
Ausstellungsproduktion
+423 235 03 18
henrik.utermoehle@kunstmuseum.li
Leslie Ospelt
Wissenschaftliche Mitarbeit Ausstellung und Sammlung
+41 78 251 94 49
+423 235 03 16
leslie.ospelt@kunstmuseum.li
Robin Hemmer
Wissenschaftliche Mitarbeit Bibliothek und Archiv
+423 235 03 00
robin.hemmer@kunstmuseum.li
Laura Fuchs
Registrarin Sammlung
+41 78 236 00 12
+423 235 03 20
laura.fuchs@kunstmuseum.li
Mischa Rakier
Ausstellungs- und Museumstechnik
+423 235 03 15
mischa.rakier@kunstmuseum.li
Simon Heusser
Sammlungstechnik und Depot
+41 78 321 95 00
simon.heusser@kunstmuseum.li
Peter Ott
Veranstaltungstechnik
+423 235 03 00
mail@kunstmuseum.li