Matti Braun

Ohne Titel, 2009

CHF 2'800.00

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Das Kunstmuseum Liechtenstein widmete dem deutschen Künstler mit finnischen Wurzeln Matti Braun unter dem Titel Kola 2009 seine erste umfassende Museumsausstellung. Anlässlich der Präsentation hat Braun eine exklusive Sonder-Edition für das Museum geschaffen, welche aus spiegelnden kugel- beziehungsweise ellipsenförmigen Glasobjekten besteht, die tiefgrün oder moosgrün im Licht schimmern. Diese individuell geformten Exemplare wurden. von einem Glasbläser in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler in einer traditionsreichen Glashütte im Bayerischen Wald geschaffen. Voll poetischer Schönheit und mystischer Aura, wecken sie vielzählige Assoziationen, etwa an eine üppige Knospe, an ein avantgardistisches Flugobjekt oder ein geheimnisvolles Relikt aus dem Weltraum.

Matti Braun studierte an der renommierten Städelschule in Frankfurt und an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Er arbeitet in unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen: Installation, Objekte, Fotografie und Malerei. Dabei verwendet er wiederholt kunsthandwerkliche Techniken wie Keramikbemalung, Batik oder Glasbläserei. In seinen Recherchen geht Braun historischen, geografischen, biografischen und besonders kulturellen Zusammenhängen nach. Er interessiert sich dafür, wie eine Kultur ihre Geschichten erzählt. Seine Arbeiten besitzen eine starke ästhetische Anziehungskraft. Sie wirken wie ein Kondensat von Präzision und Poesie und strahlen tiefe Stille sowie anregende Impulse zugleich aus.

Matti Braun (* 1968 in Berlin, Deutschland) lebt und arbeitet in Köln, Deutschland.

Glas
Durchmesser: zwischen 16,5 und 20 cm
Höhe: zwischen 11 und 14 cm
Auflage: 12 (8 + 4 AP)
Zertifikat
Produktion: Glashütte Valentin Eisch, Frauenau

Nur im Museumsshop erhältlich.