Rivane Neuenschwander. knife does not cut fire

CHF 38.00

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Die Publikation dokumentiert die erste umfassende Einzelausstellung von Rivane Neuenschwander im deutschsprachigen Raum. Die 1967 in Brasilien geborene Künstlerin spürt mit ihrem vielgestaltigen Werk Ängsten und Hoffnungen nach und lässt anschaulich werden, wie sie Menschen und Gesellschaften formen. Ihre Arbeiten sind geprägt von einem hohen Interesse an kulturellen, psychologischen und soziologischen Fragestellungen. 
Die Bandbreite ihrer Interessen spiegelt sich in dieser Publikation wider: Ein über die Ausstellungszeit entstandenes Gespräch mit Christiane Meyer-Stoll gibt einen tiefgehenden Einblick in ihr Selbstverständnis als Künstlerin, ein Essay des portugiesischen Soziologen Boaventura de Sousa Santos befasst sich mit der Ungewissheit zwischen Furcht und Hoffnung und die im Nachhall der Ausstellung entstandenen Cut-up-Gedichte der Schriftstellerin Anna Ospelt zeugen wie der Titel knife does not cut fire – Messer schneidet kein Feuer –, der einem Gedicht des Lyrikers Herberto Helder entnommen ist, von Neuenschwanders Vertrauen in die Kraft der Poesie, die ihr gesamtes Werk durchdringt. 

Herausgegeben von Christiane Meyer-Stoll 
Vorwort von Letizia Ragaglia und Christiane Meyer-Stoll 
Beitrag von Boaventura de Sousa 
Interview mit Rivane Neuenschwander von Christiane Meyer-Stoll 
Cut-up-Gedichte von Anna Ospelt 
Gestaltet von Sylvia Fröhlich 
Verlag für moderne Kunst, Wien, 2022 
Softcover, 21,5 × 28 cm 
264 Seiten, 230 farbige Abbildungen 
ISBN 978-3-903439-39-9 (englisch/deutsch)